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12. November 2012

Was Ungeborene schon alles können

Hallo Leute,

immer wieder belese ich mich in Zeitschriften und im Internet, wie sich mein Baby Woche für Woche weiterentwickelt.

Es ist wirklich erstaunlich, wie schnell neues Leben heranreift und was die Winzlinge schon alles können und von der Außenwelt mitkriegen!

Hier ein paar interessante Daten:
  • Kinder sind in der Lage lange vor ihrer Geburt zu lernen. Sie sammeln bereits eigene Erfahrungen und verankern diese in ihrem Gehirn. Ein auf Lernen ausgerichtetes Gehirn braucht dazu aber Reize von außen, wie das Saugen an der Nabelschnur oder das Austasten der natürlichen Begrenzung durch Treten.
  • Ein Fötus reagiert ab der 26. Woche auf Licht, bereits in der 16. Woche aber ist er lichtempfindlich.
  • Ab der 20. Schwangerschaftswoche reagiert ein Ungeborenes auf Geräusche mit Motorik. Es zuckt zum Beispiel zusammen, wenn die Töne von außen zu laut oder zu unerwartet sind.
  • Auch bestimmte Musikstücke bekommen für das Kind eine Bedeutung. Hauptsache, die Mutter mag sie. Denn das führt dazu, dass der Fötus schnell lernt, dass jetzt eine gemütliche Zeit eingeläutet wird und die Sendung dann auch später einen beruhigenden Einfluss auf das Baby haben kann.
  • Heute weiß man, dass sogar unterschiedliche Sprachen schon vom Ungeborenen wahrgenommen werden können. Was umgekehrt bedeutet, dass man theoretisch im Mutterleib die Grundlage für eine spätere Zweisprachigkeit legen könnte.
  • Bereits in der Schwangerschaft werden die Grundmuster für emotionales und körperliches Verhalten gelegt. Das Kind lebt vor der Geburt im mütterlichen Milieu, dem körperlichen und dem seelischen. Sein entstehendes Gehirn schaltet sich so, wie das Milieu es vorgibt: Wenn es sehr beängstigend ist, dann werden eher die Synapsen für Angst, Unruhe und Stress ausgebildet und weniger für Glück und Zufriedenheit. Wenn die Mutter in einem guten Verhältnis zur Schwangerschaft ist, ist es umgekehrt.
  • Daraus nun zu schließen, dass ein Kind nur dann glücklich wird, wenn die Schwangerschaft völlig reibungslos verläuft und man sich neun Monate dauerhaft in einer rosaroten Glückswolke befindet, wäre ein Trugschluss. Denn ein Leben ohne Probleme gibt es nicht.
Quelle: http://eltern.t-online.de/

Das ist wirklich unfassbar, wie das Leben bereits vor der Geburt geprägt wird/werden kann. Was denkt ihr darüber?

Euch einen tollen Wochenstart!

Eure Elisa

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